Jodi Picoult — Beim Leben meiner Schwester

Es ist unerträglich, wenn das eigene Kind erkrankt und man jeden Tag hofft, dass die Heilungschan­cen jedoch was anderes sagen. Wie weit würdest Du als Eltern­teil gehen? Alles auss­chöpfen oder aufgeben? Sara Fitzger­ald wollte eins, um das Leben ihrer Tochter Kate zu ret­ten: Ein weit­eres Kind, um das Leben des eige­nen Kindes zu ret­ten.

Jahre verge­hen, Anna unterzieht sich allen Behand­lun­gen, bis sie einen Anwalt kon­sul­tiert. Lange ist nicht klar, wieso sie es tut. Camp­bell nimmt sich dieser Sache an und fragt sich, ob er dieses Gewicht über­haupt tra­gen könne — aber es geht hier um das Recht eines Kindes. Da spielt das Alter keine wirk­liche Rolle. Ein Fam­i­lien­twist begin­nt und Sara ver­sucht zu kämpfen.

Ver­fahren­spflegerin Julia wird engagiert und wird mit der Ver­gan­gen­heit kon­fron­tri­ert: Camp­bell! Hier wird die Ver­gan­gen­heit in die Gegen­wart kat­a­pul­tiert. Auch hier entste­ht ein Kampf der Gefüh­le.

Als das Ende der Gerichtsver­hand­lung in Sicht kam und eine Entschei­dung fiel, gerät nicht mehr Kate in den Fokus.

 

(Das Buch zum Film weicht lei­der immer mehr ab, aber es bleibt trotz­dem bril­liant!)

Quelle: Jodi Picoult — Beim Leben mein­er Schwest­er
Ver­lag: Piper
ISBN: 978–3-492–24796-2
Preis: 8,95€

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