Es gibt Tage…

… da will man nicht nur im Bett bleiben. Nein, da will man regel­recht auswan­dern!!!

Für 2018 hat­te ich mir nicht allzu viel vorgenom­men. Nur dass einiges gerne weg­bleiben kann. Unter anderem: Kranken­hausaufen­thalte — egal ob als Besuch­er oder Patient! Einen Tag nach meinem Geburt­stag, der lei­der die rein­ste Katas­tro­phe war, erfuhr ich dass meine Schwiegermud­di in Spé mit Blaulicht ins Kranken­haus kam. Sie stürzte, zog sich einen weit­eren Ober­schenkel­hals­bruch zu. Zwei Män­ner halfen ihr wieder auf die Beine und woll­ten den RTW holen. Sie wink­te jedoch ab, sie könne ja wieder laufen. (An die bei­den Män­ner: DANKE, dass Ihr den­noch geholfen habt!!!!) Sie ging also weit­er zum Friseur. Auch der wollte ihr einen RTW rufen. Der kam auch später, weil sie aus dem Stuhl nicht mehr hoch kam. Danke, dass sie 2019 schon mal ein­geläutet hat…!

Natür­lich macht­en wir uns Gedanken, ob sie den zweit­en unbeschadet über­ste­ht. Denn meist ist der Zweite schon wirk­lich schwieriger, weil der Kör­p­er wieder alle Kraft nutzen muss. Der erste war, soweit ich weiß 2012 oder 2013. Aber da ich sie kenne, kommt aufgeben für sie nicht in Frage und das bewun­dere ich so an dieser Frau. Inzwis­chen geht es ihr soweit wieder gut, momen­tan ver­sor­gen wir also, mehr oder weniger, zwei Haushalte. Man ist also ordentlich unter­wegs mit Step­pvis­ite im Kranken­haus. Zum lesen kommt man also nicht unbe­d­ingt. Dann hat man sel­ber noch Ter­mine und dann krachte urplöt­zlich alles zusam­men. Darüber möchte ich aber nicht schreiben. Jeden­falls ist man dabei alles zu klären und denke weit­er­hin pos­i­tiv, dass es gut aus­ge­ht! Mögen die Göt­ter also weit­er uns beis­te­hen! Ach ja, dann war das alljährliche Elternge­spräch und wusste von dem einen oder anderen Don­ner­wet­ter. Das es dann aber doch schlim­mer aus­fiel… Sie rutschte ordentlich ab, was aber auch darauf zurück­führen lässt, dass sie ein halbes Jahr kein Sport machen durfte, dann das Gemobbe in der Klasse und die Vor­pu­bertät. Seit dem Tsuna­mi merke ich eine Verän­derung bei ihr. Sie wirkt jet­zt konzen­tri­ert­er und auch Don­ner­stag beim ersten Train­ing. Als wäre sie nie weg gewe­sen. Sie musste zwar nach ein­er guten Stunde abbrechen, da das Knie nicht mehr wollte. Aber das ist okay nach der lan­gen Pause.

Also wie man sieht, es gibt kaum Momente wo man sich zurückziehen kann und es tut mir leid, dass ich den Blog aktuell nicht so füllen kann wie son­st. Denn so wie es aussieht hat die Pflege mich wieder. Das war, momen­tan, dass einzig pos­i­tive in den let­zten zwei Wochen.

Aber ein Buch hab ich durchge­le­sen und schreibe gle­ich anschließend die Rezi…

In diesem Sinne:

egal wie tief Ihr im Dreck sitzt: NIE den Kopf hän­gen lassen!!!!

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