Piper Verlag stellt den Monat März vor

Guten Mor­gen liebe Lesekatzen,

der Piper Ver­lag stellt für den Monat März fol­gende Büch­er vor:
Jan Weil­er — Kühn hat Ärg­er

Die Sonne geht auf, es reg­net, oder es schneit. Aber im Grunde startet jed­er neue Tag mit der­sel­ben Chance. So sieht Mar­tin Kühn es jeden­falls, an guten Tagen. In let­zter Zeit allerd­ings hat­te er eher sel­ten gute Tage, seine Frau Susanne ben­immt sich selt­sam, und er selb­st ist dabei, einen amourösen Fehltritt zu bege­hen. Auch der heutige Tag begin­nt wech­sel­haft, denn Kühn soll mit seinem Kol­le­gen Steier­er den Mörder eines jun­gen Mannes find­en. Die Ermit­tlun­gen führen ihn, den ein­fachen Polizis­ten und Beruf­spendler, in die Welt der Reichen und Wohltäti­gen. Diese neue Erfahrung set­zt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingeste­hen will. Und während er auf der Ter­rasse der Verdächti­gen selb­st­gemachte Limon­ade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es über­haupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist.

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Johann Scheer­er — Wir sind dann wohl die Ange­höri­gen

Johann Scheer­er erzählt auf berührende und mitreißende Weise von den 33 Tagen um Ostern 1996, als sich sein Vater Jan Philipp Reemts­ma in den Hän­den von Ent­führern befand, das Zuhause zu ein­er polizeilichen Ein­satzzen­trale wurde und kaum Hoff­nung bestand, ihn lebend wiederzuse­hen.

»Es waren zwei Geldüber­gaben gescheit­ert und mein Vater ver­mut­lich tot. Das Faxgerät hat­te kein Papi­er mehr, wir keine Reser­ven, und irgend­wo lag ein Brief mit Neuigkeit­en.« Wie fühlt es sich an, wenn einen die Mut­ter weckt und berichtet, dass der eigene Vater ent­führt wurde? Wie erträgt man die Sorge, Ungewis­sheit, Angst und die quälende Langeweile? Wie füllt man die Tage, wenn jed­erzeit alles passieren kann, man aber nicht mal in die Schule gehen, Sport machen, oder Fre­unde tre­f­fen darf? Und selb­st Die Ärzte, Green Day und die eigene E-Gitarre nicht mehr weit­er­helfen?
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Felic­i­tas von Loven­berg — Gebrauch­san­weisung  fürs Lesen

Lesen kann klüger oder auch entspan­nter machen, es regt die Fan­tasie an, stärkt das Selb­st­be­wusst­sein und fördert die soziale Kom­pe­tenz. Felic­i­tas von Loven­berg, preis­gekrönte Pub­lizistin und ehe­ma­lige FAZ-Lit­er­aturchefin, Mod­er­a­torin, Autorin und Ver­legerin, bricht eine Lanze für das Kul­turgut Buch. Sie schildert, wie seine Rolle sich immer wieder gewan­delt hat und welch ungewöhn­liche Lesege­wohn­heit­en es gibt. Bietet einen Überblick, wie und warum wir heute lesen. Geht auf Lieblings­büch­er und Ent­deck­un­gen ein. Erzählt, wie Romane sich in Fre­unde und Reisege­fährten ver­wan­deln und aus dem Zeitvertreib Lesen eine beglück­ende, lebenslange Sucht wer­den kann. Und zeigt, was es mit Trends und Mod­en wie Deep Read­ing auf sich hat. Ob zum Ver­schenken oder Selb­st­be­hal­ten: Dieser Weg­weis­er ist der ide­ale Band für jeden Buch­lieb­haber.

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Ray Celestin — Höl­len­jazz in New Orleans

New Orleans, 1919: Der mys­ter­iöse »Axe­man-Mörder« ver­set­zt die Stadt in Angst und Schreck­en. Seine Waffe ist eine Axt, sein Marken­ze­ichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hin­ter­lässt. Detec­tive Michael Tal­bot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehe­ma­lige Polizist Luca D’Andrea sucht eben­falls nach dem Axe­man – im Auf­trag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinker­ton Detek­ti­vagen­tur, stolpert zufäl­lig über einen Hin­weis, der sie und ihren besten Fre­und Louis Arm­strong mit­ten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Iden­tität des Axe­man immer näherkom­men, fordert der Killer die Bewohn­er von New Orleans her­aus: Spielt Jazz – son­st komme ich, um euch zu holen. Ray Celestin ist ein bril­lanter Debütro­man gelun­gen, der sich in ein­er Mis­chung aus Fak­ten und Fik­tion um eine der span­nend­sten und geheimnisvoll­sten Mord­fälle der nor­damerikanis­chen Geschichte rankt.

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Nico­la Förg — Raben­schwarze Beute

Sil­vester in Mur­nau: Ein Mann in Tar­nanzug ballert mit ein­er Schreckschusspis­tole in die Nacht hin­aus. Wegen der Knallerei dauert es eine Weile, bis jeman­dem auf­fällt, dass da wirk­lich ein­er tot­geschossen wurde. Das Opfer, Markus Göld­ner, ist ein arriv­iert­er Architekt, der aber vor allem durch sein aggres­sives Engage­ment im Vogelschutz auffiel: Er wet­terte gegen Som­mer­feuer­w­erke, gegen Böller­schützen­tr­e­f­fen und gegen Wind­kraftan­la­gen. Da er sich so viele Feinde damit gemacht hat, kom­men Irmi Man­gold und Kathi Reindl mit ihren Ermit­tlun­gen kaum voran. Doch dann ver­schwindet die vier­jährige Tochter der berühmten Mode­blog­gerin La Joli­na, und die bei­den Kom­mis­sarin­nen ste­hen plöt­zlich vor einem Fall, der zwar zehn Jahre zurück­liegt, aber noch heute Alb­träume bere­it­et …

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Arne Dahl — Sieben minus eins

Der Meis­ter des Schwe­denkrim­is erfind­et sich neu — Arne Dahl so psy­chol­o­gisch raf­finiert wie nie zuvor!

Als er das blutver­schmierte Keller­loch sieht, ist sich Krim­i­nalin­spek­tor Sam Berg­er sich­er: Das unerk­lär­liche Ver­schwinden der jun­gen Frau ist kein Einzelfall. Und diese geheimnisvolle Mol­ly Blom, die an allen Tatorten gese­hen wurde, hat etwas damit zu tun. Doch als er ihr endlich gegenüber sitzt, dreht sich der Spieß um. Auf ein­mal ist es Sam Berg­er, der hier ger­ade ver­hört wird. Und Mol­ly Blom ist nicht, wer sie vorgibt zu sein. Doch ob sie es wollen oder nicht: Da draußen quält ein per­fider Täter junge Frauen. Nur zusam­men haben Sam und Mol­ly eine Chance, ihm auf die Schliche zu kom­men. Denn sie machen eine schock­ierende Ent­deck­ung: Sie bei­de verbindet etwas mit dem Täter. Etwas, das lange Zeit tief in ihrer Ver­gan­gen­heit begraben lag.

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Lucas Grimm — In den Tod

Der gefeierte Jour­nal­ist David Berkoff hat den näch­sten Scoop an der Angel. Ein exk­lu­sives Inter­view mit Gre­gori Arkadin, dem skru­pel­losen König der Waf­fen­händler. Doch bevor es dazu kommt, wird Arkadin grausam ermordet, Berkoff fast zu Tode geprügelt und die große Enthül­lungs­geschichte scheint geplatzt. Bis Arkadins Frau Nad­ja ihm einen Deal anbi­etet. Hil­ft Berkoff ihr, die Mörder ihres Mannes zu find­en, gewährt sie ihm Ein­blicke in Arkadins Geschäfte mit der Bun­desregierung und syrischen Ter­ror­is­ten. Berkoff ist ein­ver­standen. Und merkt zu spät, dass Nad­ja ihn für einen erbar­mungslosen Rachefeldzug benutzt. Für David Berkoff ste­ht plöt­zlich alles auf dem Spiel: seine Integrität, sein Job und am Ende sog­ar sein Leben.

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Zyg­munt Miloszews­ki — Der Zorn der Vergesse­nen

Als im Ermland, im Keller eines alten Bunkers, ein Skelett gefun­den wird, glaubt Staat­san­walt Sza­c­ki an einen Rou­tine­fall. Doch dann stellt der Rechtsmedi­zin­er fest, dass es sich bei dem Toten um einen Mann namens Naj­man han­delt, der bei lebendi­gem Leib in Natron­lauge aufgelöst wurde. Und während das Skelett vol­lkom­men unversehrt ist, fehlten Naj­man zu Lebzeit­en zwei Fin­ger. Wenig später über­stürzen sich die Ereignisse und machen den Fall zu Sza­ck­is bis­lang per­sön­lich­stem: Seine Tochter wird ent­führt, und der einzige Hin­weis auf ihren Verbleib ist ein Foto von dem Ort, an dem Naj­man ermordet wurde. Von jet­zt an zählt jede Sekunde …

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Su Turhan — Mord­slust

Ein schreck­lich­er Anblick bietet sich Kom­mis­sar Demir­bilek und seinem Migra-Team, als die Leiche eines Mannes in der Nähe der Münch­n­er Erotikmesse ent­deckt wird. Da sich wed­er Papiere noch Wert­sachen find­en, ver­muten sie zunächst einen Raub­mord. Doch Faser­spuren an den Handge­lenken des Opfers weisen darauf hin, dass der Mann vor seinem Tod gefes­selt wurde – und zwar mit einem speziell gefer­tigten Bondage­seil. Sofort nehmen sie die Ermit­tlun­gen auf der Erotikmesse, wo mehr Schein als Sein herrscht, und im Umfeld auf. Auch im Pri­vatleben stochert Zeki zunächst im Nebel. Alb­träume suchen ihn heim, er befürchtet Schlimmes. Was er jedoch nicht ahnt: Tat­säch­lich schwebt ein­er sein­er Lieb­sten in höch­ster Lebens­ge­fahr!

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Gun­nar Kaiser — Unter der Haut

New York während des let­zten Som­mers der 1960-er Jahre: Der Lit­er­aturstu­dent Jonathan Rosen macht die Bekan­ntschaft des bib­lio­philen Dandys Josef Eisen­stein. Durch den geheimnisvollen älteren Mann lernt der uner­fahrene Junge nicht nur die Welt der Kun­st und des Geistes, son­dern auch die Macht der Ver­führung ken­nen und erlebt in diesen hellen Tagen sein Com­ing of age. Zu einem ersten sex­uellen Erleb­nis kommt es in Eisen­steins Ate­lier, wo Jonathan mit ein­er jun­gen Frau schläft, die bei­de Män­ner in einem Din­er ange­sprochen haben. In den fol­gen­den Wochen machen sie sich in den brü­tend heißen Straßen New Yorks auf die Suche nach neuen »Opfern«. Ihr Muster: Eisen­stein, der sel­ber niemals eine Frau berührt, lehrt Jonathan die Kun­st der Ver­führung; sie brin­gen die Frauen in sein Apart­ment, wo Jonathan mit ihnen schläft, während Eisen­stein sie beobachtet. Mit der Zeit wächst in Jonathan ein Ver­dacht, dass über seinem Men­tor ein dun­kles Geheim­nis liegt. Doch diese Ahnung wird erst Jahrzehnte später zur Gewis­sheit, als er in Israel von der ehe­ma­li­gen FBI-Agentin Sal­ly Gold­man aufge­sucht wird – denn sie jagt seit langem schon den »Skin­ner«, einen leg­endären Serien­mörder.

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William Boyd — Die Fotografin

Das Mäd­chen mit der Kam­era

Ein Klick, die Blende schließt – der Startschuss zu einem neuen Leben. Mit sieben hält Amory Clay ihre erste Kam­era in Hän­den, eine Kodak Brown­ie Num­mer 2, und mit ihr sind alle Weichen gestellt. Amory Clay, Fotografin, Reisende, Kriegs­berichter­stat­terin. Statt als Gesellschafts­fo­tografin in Lon­don zu reüssieren, lässt Amory alles Ver­traute hin­ter sich und begin­nt 1931 ein Leben voller Unwäg­barkeit­en in Berlin. Ein Berlin der Nacht­clubs, des Jazz, der Extrav­a­ganz und Freizügigkeit – und der ersten Anze­ichen von Bedro­hung und Willkür.

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Hein­rich Ste­in­fest — Die Büg­lerin

Tonia Schreiber ist Büg­lerin. Mit der Hand bügelt sie die Wäsche ihrer ver­mö­gen­den Hei­del­berg­er Kun­den. Die Arbeit erledigt sie mit Sorgfalt und Präzi­sion, obgle­ich sie schlecht bezahlt wird. Denn das Bügeln ist ihre Form der Buße. Sie büßt für eine Tat, die ihr Leben unwider­ru­flich verän­dert hat. Ein Leben, das unter den besten Vorze­ichen stand: Als Tochter renom­miert­er Botaniker ver­brachte sie ihre Kind­heit auf ein­er Segel­jacht. Später lebte sie in Wien in der elter­lichen, mit Aquar­ien aus­ges­tat­teten Vil­la und zog gemein­sam mit ihrer Halb­schwest­er ihre Nichte Emi­lie auf. Bis Emi­lie auf tragis­che Weise starb. Und Tonia alles auf­gab, ihre Fre­unde, ihren Reich­tum, die Wis­senschaft. Sie ver­ließ ihre Heimat­stadt Wien und begann zu bügeln. Doch das Leben ist noch nicht ganz fer­tig mit ihr. Denn der Zufall spielt ihr etwas in die Hände, das Emi­lies Tod in ein anderes Licht rückt.

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Emi­ly Frid­lund — Eine Geschichte der Wölfe

In den dun­klen Wäldern von Min­neso­ta wächst Lin­da in den kläglichen Über­resten ein­er Kom­mune auf. Ihre Eltern sind über das Scheit­ern ihrer Hip­pie-Ide­ale zu Eigen­brötlern gewor­den, in der High-School kommt sie sich vor wie eine Außerirdis­che. In ihrer Iso­la­tion fühlt sich Lin­da wie magisch hinge­zo­gen zu ihrer Klassenkam­eradin Lily und zu ihrem Geschicht­slehrer, Mr Gri­er­son. Es ist ein Schock, als der wegen des Besitzes von Kinder­pornogra­phie ver­haftet wird und dann auch noch Lily von der Schule ver­schwindet. Lin­da hat nie­mand, mit dem sie über all das reden kön­nte. Da zieht eine Fam­i­lie neu an den See. Alles bei ihnen scheint Lin­da gut und schön. Sie wird die Babysit­terin des kleinen Paul und sehnt sich danach zu dieser heilen Fam­i­lie zu gehören. Doch als Paul schw­er krank wird, bleiben seine Eltern selt­sam inak­tiv. Soll Lin­da trotz­dem einen Arzt rufen und damit das gute Ver­hält­nis zu ihren “neuen Fre­un­den” riskieren? Eine vielle­icht unmögliche Entschei­dung für eine Vierzehn­jährige, die ihr ganzes weit­eres Leben bee­in­flussen wird.…

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Jacque­line Wood­son — Ein anderes Brook­lyn

Zur Beerdi­gung ihres Vaters kehrt die junge Anthro­polo­gin August zurück nach New York, Stadt ihrer Kind­heit. Hier, auf den Straßen Brook­lyns, ist sie aufgewach­sen. Hier hat sie Angela, Gigi und Sylvia getrof­fen, ihre drei Fre­undin­nen, mit denen sie unz­ertrennlich über das glühende Pflaster Brook­lyns der 70er-Jahre zog. Weiße ver­ließen das Vier­tel, Dro­gen­deal­er und trau­ma­tisierte Viet­namvet­er­a­nen waren ihre Nach­barn, doch mit ihren Fre­undin­nen fühlte sich August unver­wund­bar. Nichts schien unmöglich, wenn sie nur zusam­men­hiel­ten. Doch haben sie dieser Welt etwas ent­ge­gen­zuset­zen? – »Ein anderes Brook­lyn«, Final­ist für den Nation­al Book Award, stand auf der New-York-Times-Best­sellerliste und wurde hym­nisch besprochen. Ein­dringlich und poet­isch erzählt es von Fre­und­schaft, Erin­nerung und Aufwach­sen in einem Brook­lyn, das es so nicht mehr gibt.

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