Piper Verlag stellt vor

Bere­its mit 13 Jahren veröf­fentlichte Ter­ry Pratch­ett seine erste Geschichte und wurde über vier Jahrzehnte hin­weg zu einem der beliebtesten und meistverkauften Schrift­steller sein­er Zeit. »Große Worte« vere­int nun erst­mals über dreißig sein­er Kurzgeschicht­en und Erzäh­lun­gen in ein­er Samm­lung, die ein­mal quer durch seine grandiose Kar­riere führt: Von Geschicht­en, die bere­its zu Ter­ry Pratch­etts Schulzeit ent­standen, über solche, die er als junger Reporter schrieb, bis hin zu denen aus den Tagen seines größten Erfolges begeis­tern sie alle als unver­wech­sel­bare »Pratch­etts«. Tauchen Sie ein in alte und neue Wel­ten, tre­f­fen Sie neue Charak­tere und alt­bekan­nte Gesichter! »Große Worte« ist ein Schatz für jeden Pratch­ett-Fan!

Nähere Infos hier:  Ter­ry Pratch­ett — Große Worte

 

Mit »Flam­men­wind« führen Michael Peinkofer und Christoph Dit­tert ihre »Splitterwelten«-Trilogie zu einem grandiosen Abschluss: So müssen Kalliope und ihre Gefährten sich nicht nur der gefährlichen Ani­malen erwehren, son­dern auch ein schreck­lich­es Geheim­nis ergrün­den, das die Magierin Harona zu umgeben scheint: Was ist die Quelle ihrer Macht? Warum weiß sie so viel von Din­gen, die den Lev­i­tatin­nen ver­boten sind? Um das Rät­sel zu lösen, reisen Kalliope und Kieron nach Ethera – doch die Antwort, auf die sie stoßen, erschüt­tert die Wel­tensplit­ter …

Nähere Infos hier: Christoph Dit­tert & Michael Peinkofer — Split­ter­wel­ten

 

Ander­ta Pas­sario führt ein Dop­pelleben. Tagsüber ist sie eine harm­lose Wahrsagerin, nachts eine geris­sene Diebin. Sie ist glück­lich. Doch eines Tages verän­dert ein Zauber die Wirk­lichkeit und Ander­ta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Ver­gan­gen­heit erin­nert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Ander­ta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mit­teln von dem schuldigen Magi­er zurück­zu­fordern: Tirasan Pas­sario. Dieser ahnt zwar nichts von Ander­tas Plä­nen, aber auch ihn schmerzt der Ver­lust sein­er Ver­gan­gen­heit. Ger­ade die Beziehung zu seinem Fre­und Rus­tan ist kom­pliziert­er denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heim­lich für ihn empfind­et – nur hat Rus­tan sein Liebesgeständ­nis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Ander­ta als auch Tirasan müssen fest­stellen, dass es nichts bringt, der Ver­gan­gen­heit nachzu­trauern, wenn man die Gefahren der Gegen­wart nicht erken­nt.

Nähere Infos hier: Nicole Gozdek — Die Magie der Lüge

Lon­don, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfül­lung. Sie bekommt eine Anstel­lung bei den Mit­fords, der glam­ourösen und skan­dalumwit­terten Fam­i­lie aus Oxford­shire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großs­tadt ent­fliehen und dafür auf ein herrschaftlich­es Anwe­sen ziehen. Louisa wird Anstands­dame und Ver­traute der sechs Töchter des Haus­es, allen voran der 17-jähri­gen Nan­cy, ein­er intel­li­gen­ten jun­gen Frau, die nichts mehr liebt als Aben­teuer und gute Geschicht­en. Als Flo­rence Nightin­gale Shore, eine Kranken­schwest­er und Fre­undin der Fam­i­lie, am hel­l­licht­en Tag ermordet wird, begin­nen Nan­cy und Louisa eigene Ermit­tlun­gen anzustellen. Schnell erken­nen sie, dass nach den Wirren des Krieges jed­er etwas zu ver­ber­gen hat.

Nähere Infos hier: Jes­si­ca Fel­lowes — Die Schwest­ern von Mit­ford Manor

 

Ein Roman über vier große The­men: Jugend, Sex, Reli­gion und Gewalt.

Eine Selb­st­be­fra­gung à la Knaus­gård, ein Gedanken­ro­man wie David Fos­ter Wal­laces Unendlich­er Spaß– dieser Roman ist so kom­plex wie klug, so polemisch wie poli­tisch, so bewe­gend wie bedeu­tend.
Rom in den Siebziger­jahren, im gut­bürg­er­lichen Quartiere Tri­este … Ein paar Ehe­ma­lige der Pri­vatschule San Leone Mag­no bege­hen eines der bru­tal­sten Ver­brechen der Zeit. Edoar­do Albi­nati ist damals auch auf diese Priester­schule gegan­gen. Vierzig Jahre lang hat er das Geheim­nis sein­er „schlecht­en Erziehung“ gehütet. Nun erzählt er es, und zwar so, als würde ihm vom Grund eines tiefen Brun­nens sein Spiegel­bild ent­ge­gen­blinzeln. Ent­standen ist ein Roman von verblüf­fend­er Vielfalt. Es geht um die Teenagerzeit, um Sex, Reli­gion und Gewalt; um Geld, Fre­und­schaft, und Rache, um leg­endäre Lehrer und Priester, Krawall­mach­er, kleine Genies und Psy­chopa­then, um rät­sel­hafte Mäd­chen und Ter­ror­is­ten. Aus diesem Gemisch lässt Albi­nati eine ver­sunkene Epoche unverk­lärt wieder aufleben. Doch er lässt es nicht bei der Erin­nerung bewen­den, son­dern stellt sich den großen Fra­gen unser­er Tage, analysiert All­t­agsphänomene, leit­et Entwick­lun­gen her, liefert Prog­nosen – scharf­sin­nig, manch­mal zornig und immer mit beson­derem Augen­merk auf die Dinge jen­seits des Scheins.

Ich habe alles gegeben, was ich hat­te und nicht hat­te, Geschichte, Gespen­ster, mein Schreiben …” Edoar­do Albi­nati

Nähere Infos hier: Edoar­do Albi­nati — Die katholis­che Schule

 

Den jun­gen, mit­tel­losen Schrift­steller Kif Kehlmann erre­icht mit­ten in der Nacht ein Anruf. Er soll die Mem­oiren des berühmtesten Krim­inellen Aus­traliens schreiben, Siegfried Hei­dl. Hei­dl hat den Banken sieben­hun­dert Mil­lio­nen Dol­lar abgenom­men und muss sich nun vor Gericht ver­ant­worten. Bis zum Tag der Urteilsverkün­dung will sein Ver­leger das Manuskript auf dem Tisch haben. Trotz des enor­men Drucks willigt Kehlmann ein, muss aber erken­nen, dass Hei­dl sich gar nicht für das Buch inter­essiert. Also begin­nt er zu erfind­en. Je näher aber der Abga­beter­min rückt, desto mehr ver­schwim­men die Gren­zen zwis­chen Hei­dl und ihm selb­st, zwis­chen Erfind­ung und Erin­nerung. Betreibt Hei­dl Sab­o­tage, will er, dass Kehlmanns Leben selb­st sich ändert, das erfun­dene und das wahre?

Nähere Infos hier: Richard Flana­gan — Der Erzäh­ler

 

»Papa, ich möchte nicht, dass du stirb­st.« Dieser Satz sein­er Tochter und die Fest­stel­lung, dass seine Attrak­tiv­ität schwindet, führt den fün­fzigjähri­gen Erzäh­ler zu der Erken­nt­nis: Sein Kör­p­er ver­fällt und ste­ht in keinem Ver­hält­nis zu sein­er geisti­gen Kraft. Ein uraltes Prob­lem, analysiert er. Hat die Men­schheit einen größeren Feind als den natür­lichen Tod? Faust schloss damals einen Pakt mit dem Teufel, um ihm zu ent­ge­hen. Heute beschäfti­gen sich Genetik­er und Medi­zin­er mit der Unsterblichkeit. Wie weit ent­fer­nt liegt dieses Ziel? In Reich­weite des Erzäh­lers? Zusam­men mit sein­er Tochter beg­ibt sich Beigbed­er auf eine Reise und lotet mit Experten humor­voll, klug und sehr per­sön­lich die Frage nach der ewigen Jugend aus.

Nähere Infos hier: Frédéric Beigbed­er — End­los leben

 

Jonas Abra­ham­sen hat 12 Jahre für den Mord an sein­er Frau ver­büßt. Zu Unrecht, davon ist Kom­mis­sar Hen­rik Holme überzeugt. Noch während er mit Hanne Wil­helm­sen in diesem Cold Case ermit­telt, gibt es eine zweite Tote: Es ist eine promi­nente Recht­sradikale. Wed­er Hen­rik noch Hanne glauben an die The­o­rie vom Selb­st­mord — warum sollte eine Frau, die in ihren Kreisen als Heldin gefeiert wurde, ihrem Leben ein Ende set­zen? Als Hanne eine Verbindung zu ihrem alten Fall ent­deckt, ist es fast zu spät — denn Abra­ham­sen hat ein 3-jähriges Kind ent­führt und will endlich Rache nehmen. — Das glänzende Finale für eine Kul­ter­mit­t­lerin, in dem es um die großen The­men der skan­di­navis­chen Krim­i­nal­lit­er­atur geht: Schuld und Sühne, Schmerz und tiefe Rache.

Nähere Infos hier: Anne Holt — In Staub und Asche

 

Juliana von Lem­bke, erfol­gre­iche Man­agerin und gefürchtete Spezial­istin für die Sanierung bankrot­ter Fir­men, wird tot aus dem Neckar gezo­gen. Anfangs deutet alles auf Selb­st­mord hin. Doch dann taucht eine Obdachlose auf, die bezeugt, dass Juliana von ein­er Brücke in den Fluss gestoßen wurde. Kripochef Alexan­der Ger­lach hat zunächst den Ehe­mann in Ver­dacht oder einen ihrer vie­len ver­flosse­nen Lieb­haber. Da Juliana sich bei den Sanierungsak­tio­nen aber viele Feinde gemacht hat, ermit­telt er bald auch in dieser Rich­tung. Dann find­et ein­er von Julianas früheren Lieb­haber den Tod, ein Mitar­beit­er wird in die Luft gesprengt, und der Ehe­mann ist plöt­zlich spur­los ver­schwun­den. Ger­lach ste­ht vor seinem vielle­icht undurch­sichtig­sten Fall …

Nähere Infos hier: Wolf­gang Burg­er — Wen der Tod betrügt

Man kann ja nicht ein­fach ster­ben, wenn die Dinge noch ungek­lärt sind. Das denkt Katha­ri­na, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust ent­deckt hat. Nie­mand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Woch­enende soll ein let­ztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz nor­malen Fre­itags vor ihr. Während sie aber einen abge­tren­nten Dau­men ver­sorgt, ihren bren­nen­den Trock­n­er löscht und sich auf den emo­tion­al nicht unbe­den­klichen Besuch eines Stu­di­en­fre­un­des vor­bere­it­et, begin­nt ihr Vor­satz zu bröck­eln, und sie stellt sich große Fra­gen: Ist alles so gewor­den, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in let­zter Zeit viel zu abwe­senden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheim­nis mit jeman­dem zu teilen, den sie liebt. – Die Heldin in Mareike Krügels ras­an­tem, klugem Roman gehört ganz sich­er zu den ein­nehmend­sten Frauengestal­ten in der deutschen Gegen­wart­slit­er­atur.

Nähere Infos hier: Mareike Krügel — Sieh mich an

 

»Jahre­lang bin ich vor mein­er Geschichte davon­ge­laufen. Dann erfand ich sie neu.«

Für den Roman sein­er Fam­i­lie hat der Schaus­piel­er Chris­t­ian Berkel seinen Wurzeln nachge­spürt. Er hat Archive besucht, Briefwech­sel gele­sen und Reisen unter­nom­men. Ent­standen ist ein großer Fam­i­lien­ro­man vor dem Hin­ter­grund eines ganzen Jahrhun­derts deutsch­er Geschichte, die Erzäh­lung ein­er ungewöhn­lichen Liebe.

Berlin 1932: Sala und Otto sind dreizehn und siebzehn Jahre alt, als sie sich ineinan­der ver­lieben. Er stammt aus der Arbeit­erk­lasse, sie aus ein­er intellek­tuellen jüdis­chen Fam­i­lie. 1938 muss Sala ihre deutsche Heimat ver­lassen, kommt bei ihrer jüdis­chen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankre­ich ein­marschieren. Während Otto als San­ität­sarzt mit der Wehrma­cht in den Krieg zieht, wird Sala bei einem Fluchtver­such ver­rat­en und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger oder Seuchen, wer bis 1943 über­lebt, wird nach Auschwitz deportiert. Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig geset­zt und taucht unter.

Kurz vor Kriegsende gerät Otto in rus­sis­che Gefan­gen­schaft, aus der er 1950 in das zer­störte Berlin zurück­kehrt. Auch für Sala begin­nt mit dem Frieden eine Odyssee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort ver­sucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheit­ert und kehrt
zurück. Zehn Jahre lang haben sie einan­der nicht gese­hen. Aber als Sala Ottos Namen im Tele­fon­buch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.

Mit großer Ele­ganz erzählt Chris­t­ian Berkel den span­nungsre­ichen Roman sein­er Fam­i­lie. Er führt über drei Gen­er­a­tio­nen von Ascona, Berlin, Paris, Gurs und Moskau bis nach Buenos Aires. Am Ende ste­ht die Geschichte zweier Lieben­der, die unter­schiedlich­er nicht sein kön­nten und doch ihr Leben lang nicht voneinan­der lassen.

Nähere Infos hier: Chris­t­ian Berkel — Der Apfel­baum

Ein Leben für die Men­schen, die Liebe und die Frei­heit

 

1866: Am Vor­abend des Krieges herrschen Hunger und Leid in Berlin. Da hat die junge Mut­ter Lina Mor­gen­stern eine Idee: Wenn man Nahrungsmit­tel in großen Men­gen einkauft und zubere­it­et, kön­nen viele Men­schen eine gesunde, warme Mahlzeit bekom­men. Kurz darauf begin­nt ihr Kampf für die erste Berlin­er Volk­sküche: der Grund­stein für ein Netz aus Sup­penküchen in der ganzen Stadt. Doch wird Lina es dabei nicht belassen. Während ihr Mann zu Hause dafür sorgt, dass die fünf Kinder nicht zu kurz kom­men, wird aus ihrem sozialem Engage­ment bald auch ein poli­tis­ch­er Kampf für Gerechtigkeit und Frieden.

Smyr­na, 1912: Das Paradies – so nen­nen viele die Metro­pole am Ägäis­chen Meer, die inmit­ten von Krisen wirkt wie ein weltvergessenes Idyll. In die Stadt, in der Men­schen aus aller Her­ren Län­der seit jeher in Ein­tra­cht leben, kommt die Berliner­in Klara, um mit Peter, dem Sohn eines Kaufhaus­mag­nat­en, eine Zweck­e­he einzuge­hen. Doch er kann die leben­shun­grige junge Frau nicht glück­lich machen, und Klara ver­liert ihr Herz an den Arzt Sevan. Aber auch er ist gebun­den, und als der Erste Weltkrieg aus­bricht, beschließen bei­de, trotz ihrer Liebe füreinan­der ihre Part­ner nicht im Stich zu lassen. Für eine Weile erweist sich das Paradies wahrhaftig noch als Oase im Grauen, doch dann ent­bren­nt ein schick­sal­hafter Kampf um die Stadt. Und plöt­zlich muss Klara eine Entschei­dung fällen, die über Men­schenkraft hin­aus­ge­ht, um etwas von Smyr­nas Geist und ihrer Liebe zu Sevan zu bewahren …

 

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