Susanne Goga — Die vergessene Burg

In einem behütetem Zuhause aufzuwach­sen hat im gewis­sen Sinne auch so seine Vorteile. Das ist heute so, als auch im Jahre 1868. Aber manch­mal ver­liert man dann doch den Bezug zur Real­ität, wie die Welt wirk­lich ist. So dachte sich das auch Mar­garet Coop­er und Har­ri­et. Paula Coop­er, Tochter von Mar­garet weiß nichts von dem dun­klem Geheim­nis dieser Fam­i­lie. Sie weiß nur eins: ihr Vater, William Coop­er, ist tot und ste­hen oft am Grab. Doch Paula hat kein­er­lei Erin­nerun­gen an ihn. Wie viele Kinder malen sich aus, wie der Vater oder die Mut­ter aus­ge­se­hen haben kön­nte?

Eines Tages, als Paula sich aufopfer­nd um ihre Cou­sine Har­ri­et küm­mert, erhält sie einen Brief von ihrem Onkel Rudy. Er bit­tet sie, da er schw­er krank ist, nach Bonn zu kom­men. Für Reisekosten und Unterkun­ft käme er auf — er wolle nur eins: seine Nichte noch ein­mal wieder zu sehen! Paula kommt diesem Wun­sch nach und reist von Lon­don alleine an den Rhein. Mit weni­gen Deutschken­nt­nis­sen gelangt sie an ihr Ziel, doch nicht nur ihr schw­erkranker Onkel beschäftigt sie. Sie fragt ihn, wer und wie William Coop­er war.

Paula lernt trotz allem den Rhein ken­nen und schließt, durch den großen und engen Bekan­ntenkreis ihres Onkels, schnell Kon­tak­te, die ihr die Umge­bung zeigen. Sie stößt auf einen unge­ho­bel­ten Mann — Ben­jamin Trevor, Fotograf und eng mit dem Trevor Ver­lag ver­bun­den.

In Paulas Innerem tauchen immer mehr Fra­gen auf und bit­tet ihren Onkel um Antworten. Er gab ihr die let­zten Briefe seines Brud­ers… Ben­jamin unter­stützt Paula in ihrem Vorhaben — doch auf sie wartet nicht nur die bit­tere Wahrheit über ihre Fam­i­lie…

 

Ein toller his­torisch­er Roman! Unbe­d­ingt lesen!

 

Quelle: Susanne Goga — Die vergessene Burg
Ver­lag: Diana
ISBN: 978–3-453–35972-7
Preis: 10,99€

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