Rainer Gross — Grafeneck

Ein kleines, sehr über­sichtlich­es Dorf in ein­er bay­erischen Gegend erlebt von heute auf mor­gen eine gefühlte, und gle­ichzeit­ig beängsti­gende, Sen­sa­tion! Der Lehrer Mauser ent­deckt bei seinen rou­tinierten Erkun­dungs­touren eine Lehmhöh­le und darin befind­et sich eine Leiche. Erstaunlich war, dass diese Leiche eine bekan­nte Uni­form trug die großes Auf­se­hen im zweit­en Weltkrieg hat­te. Noch erstaunlich­er war das auf dem Rück­en des Mannes ein Kreuz geze­ich­net wurde. Gle­ichzeit­ig sah er den Schuss in den Kopf, der diesen Men­schen dahin raffte. Über­raschend kam ihm der Gedanke, dass seine Fam­i­lie was damit zutun haben kön­nte. Sein Vater war im Dienst tätig als die NSDAP ihre Kreise zogen und doch schwört jed­er in diesem Dorf: In Grafe­neck gab es keine Nazis! Mausers Schwest­er jedoch wurde in eins der Busse deportiert — indem Behin­derte ihren let­zten Weg antrat­en. Sein Vater wusste nichts davon…

Mauser hielt die Geschichte vor­erst für sich, informierte dann aber doch die Polizei und es stellte sich her­aus, dass die Waffe, die er von seinem Vater über­nom­men hat­te, die Tat­waffe war aus der früher geschossen wurde. Hat er es wirk­lich getan? Oder wars ein­er der anderen? Viele Fra­gen und es galt die Geschichte aufzuar­beit­en. Mauser beg­ibt sich auf die Suche…

Wer bay­erische Krim­is mag, wird ein Fan sein. Ich wurde nur schw­er warm mit der Geschichte. 

Quelle: Rain­er Gross — Grafe­neck
Ver­lag: Pen­drag­on
ISBN: 978–3‑865‑3206-36
Preis: 9,90€