James Herbert — Magic Cottage

Glauben Sie an Magie? Ich mein, so RICHTIGE Magie? Nicht, Kar­nick­el aus dem Hut zaubern…” So unge­fähr begin­nt das Buch von James Her­bert.
Ein junges Paar hat vor aufs Land zu ziehen, wobei Mike sich etwas sträubt. Nur schw­er kon­nte Midge ihren Fre­und davon überzeu­gen. In der Zeitung fand sie die Annonce.

Ein Ter­min beim Markler, die nötige Bürokratie abgekaspert fuhren die bei­den in die Nähe von Cantrip. Das Cot­tage, ein­sam und ver­lassen, hin­ter­lassen von ein­er alten Dame Flo­ra Chealden. Aber Achtung! Es war nicht wie in Fil­men, Frau bzw. alte Dame tot und die bei­den lebten bis an ihr Lebensende glück­lich und har­monisch in diesem Haus.

Das Haus war die rein­ste Bruch­bude und Mike rech­nete sich Unsum­men zusam­men, wie teuer die Instand­set­zung kosten kon­nte. Während Midge sich total begeis­tert und voller Eifer umschaute. Es war eigentlich alles klar, nur musste noch gek­lärt wer­den, ob die Erbin (hier war es eine ent­fer­nte Ver­wandte), mit solchen Mietern (er Musik­er, sie illus­tri­ert Kinder­büch­er…) über­haupt ein­ver­standen wäre. War sie, der Mietver­trag wurde unterze­ich­net, die Handw­erk­er durften rein dun arbeit­en. Nun war auch Mike vom Landleben angesteckt, doch ein leicht­es Grum­meln kam ihn im auf.

Nach weni­gen Wochen kon­nten die bei­den einziehen und es war für die bei­den, wie im Traum. Die Blu­men, die am Weges­rand bei der Besich­ti­gung die Köpfe hän­gen ließen, waren jet­zt in voller Blüte. Als wäre jemand heim­lich da gewe­sen und hätte neue gepflanzt. Doch genau diese stim­mungsvolle Ruhe und Gelassen­heit, die dort nach dem Einzug herrscht, ver­dunkelte sich, als sich eine Art Sek­te “auf­drängte”. Die Syn­er­gis­ten taucht­en immer dann auf, wenn was war oder sie ange­blich nur in der Nähe waren. Mike traute dieser Truppe nicht, Midge hinge­gen jedoch freute sich über die Kon­tak­te. Auch der Rev­er­ent warnte vor diesen Leuten — doch Midge war auf einem Auge blind und auf einem Ohr taub. Der Rev­er­ent ließ leise ver­laut­en, dass die Flo­ra nicht ein­fach so starb — die Syn­er­gis­ten waren schein­bar dabei sich das Haus unter den Nagel zu greifen. Doch auf­grund der Nichte von Flo­ra kamen sie nicht her­an. Mike war gewarnt, Midge vertei­digte sie.

Je mehr sich die Syn­er­gis­ten ein­schleimten, desto mehr verän­derte sich das Haus. Der Riss, der gefährlich über den Herd ging, war plöt­zlich wieder da. Mike ver­brühte sich beim Kühlwass­er vom Auto und Mycroft, der “Führer” der Syn­er­gis­ten, “heilte” diesen Arm. Schließlich brachte er Midge auf die Idee, ihre Eltern aus dem Jen­seits zu rufen, damit Midge ihr schlecht­es Gewis­sen zu beruhi­gen (Vater starb an Krebs, Mut­ter trieb während der Beiset­zung Selb­st­mord). Mike ver­suchte Midge davon abzubrin­gen und geri­et eines Tages in den Tem­pel dieser Gruppe — um Midge zu ret­ten!
Während dieser Illu­sion, die Mycroft demon­stri­eren will kon­nten sich Midge und Mike ret­ten und liefen um ihr Leben! Gewarnt durch Midge´s Eltern!
Sie liefen im Halb­dunkel zum Haus zurück und da brach das Unglück über die bei­den zusam­men. Das Haus bröck­elte immer aus der Fas­sade, Tiere haben sich gegen sie ver­schworen, beson­ders die Fle­d­er­mäuse und Midge glaubte immer, SIE wäre ein Teil von Gamarye… Die Syn­er­gis­ten ver­fol­gten die bei­den und umzin­gel­ten sie, bis Val (Fre­undin und Agentin von Midge) in die Szene kommt. Mike kon­nte die Aura und die Energien der ver­stor­be­nen Flo­ra fühlen… Energie spüren und anwen­den um die Syn­er­gis­ten Ein­halt zu gebi­eten!

 

Hier beendi­ge ich mal die Rezen­sion! Dafür gibts auch einen sim­plen Grund: Ich glaube a) an Magie und b) auch an ein Leben nach dem Tod. Im Leben geschieht nichts ohne Grund. Ich kenne dieses Buch schon etwas länger und habs auch schon mehrmals gele­sen und liebe es. Auf dem Cov­er ste­ht, dass es KEINE Gute Nacht Geschichte ist und es stimmt. Erneut nahm ich einige krassen Szenen mit in den Schlaf und dann wieder einzuschlafen ist dann immer so eine Sache. Aber ich kann das Buch echt jedem empfehlen!

 

Quelle: James Her­bert — Mag­ic Cot­tage
Ver­lag: Bastei Lübbe
ISBN: 978–3404133161
Preis: k.A.

 

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